- Warum dieser Blog?

(Grafik: Gerd Altmann/pixabay)

 Nein, das ist kein Frugalisten-Blog. Es ist auch kein Geldratgeber und auch kein Aktienberater. Es ist eine Hilfe, besser einschätzen zu können, wo unser System uns und unserem Lebensglück Fallen stellt. 

Unsere Gesellschaft ist sehr anfällig für Krisen geworden. Das hängt zuerst damit zusammen, dass Menschen noch nie zuvor in einem so komplexen Netz wie heute mit anderen zusammenlebten. Sie sind inzwischen so stark voneinander abhängig, dass viele sich geistig nicht mehr frei bewegen können. Ob finanziell, technisch, medizinisch, sozial, wirtschaftlich - die Schablonen sind da und mit ihnen das, was die Welt vermeintlich von uns erwartet. Wir passen am besten hinein, wenn wir so leben, wie man es uns sagt. Sich davon frei machen zu können, ist ein Privileg, das nur wenigen zukommt. Glaubt man zumindest. Und genau dies ist die Falle, in die wir so gerne gehen. Weil es eben bequem ist, nicht zu widersprechen, sich unterzuordnen und alles für bare Münze zu nehmen, was die Medien uns erzählen. Denn eines ist gewiss: Alles dient dazu, die herrschende Ordnung und uns - das Arbeits- und Konsumvolk - unter Kontrolle zu behalten.

So lohnt es sich, hinter die Fassaden zu schauen. Um zu erkennen, wie alles miteinander verwoben ist und es zu entzaubern, muss man viel über Hintergründe, Zusammenhänge von Geld, Wirtschaft und Gesellschaft wissen und erfahren haben - und man muss die Gattung Mensch kennen.

Dieser Blog möchte hierbei helfen - und damit vielleicht dem einen oder anderen Leser eine neue Perspektive aufzeigen. Verschwörungstheorien haben hier keinen Platz. Der Schlüssel ist vielmehr die so genannte Systemkompetenz - zu verstehen, wie die einzelnen Interessen zueinander stehen und funktionieren. Dafür muss man eigentlich nur die rosarote Brille absetzen, sich an die Aufklärung erinnern und genau hinschauen - auch wenn es manchmal unangenehm ist. 

Das Leben ist zu wertvoll, um es an andere zu verkaufen - manche verschenken es regelrecht.

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